mobile temporäre Architektur am SKW?

Freitag, 15:00 – 18:00 | Weißer Saal

Ausgehend von Beispielen aus der Arbeit von Peter Fattinger und einer Besichtigung der Gebäudestruktur am Spratzerner Kirchenweg (SKW), entstehen Ideen für unkonventionelle, mobile, flexible und temporäre Raumerweiterungen am SKW. 

Peter Fattinger ist Architekturschaffender (Fattinger Orso Architektur) und Professor an der TU Wien sowie Projektleiter des design.build Studios der TU Wien.

Ideenlabor daVOR • daZWISCHEN • daNACH

Freitag, 15:00 – 18:00 | Ideenlabor

Sonnenpark, LAMES-Gelände, SKW, … ein Ort, der kontinuierlich um seine Identität ringend manch einen Ansatzpunkt zum Nachdenken über die Inszenierung des Eintretens bietet. Was das bedeuten kann, wollen wir mit dem Designer und bildenden Künstler Marcello M. H. Hrasko (no mad designers, NDU – New Design University) herausfinden:

Ankommen. Wie? Wo? Vielleicht auch: Warum? Und dann: Eintreten. Aber: Wohin eigentlich? Ein kleiner Workshop der sich der großen Frage des Zu- und Eingangs widmet. Von der Problemzonendefinition über Lösungsansätze bis zu Gestaltungsphantasien ist hier alles möglich.

Kochen. Reden. Essen.

Freitag, 15:00 – 18:00 | Hof

Andreas Strauss ist ein ein multidisziplinärer Wanderer zwischen Design und Kunst. Seit über 20 Jahren praktiziert er unterschiedlichste Formate und Maßstäbe zwischen Aktion und Objekt. Strauss Arbeiten in den verschiedensten Medien und Teamkonstellationen sind oft als Transferleistungen angelegt, in denen Funktionen und Formate aus ihrem angestammten Kontext gelöst und neue Bereiche verschoben werden.

Anlässlich des PDS 2019 wird an einem von Andreas Strauss erdachten und gebauten Objekt gemeinsam gekocht und gedacht. Ziel könnte die Entwicklung einer mobilen Kochgelegenheit für den Spratzerner Kirchenweg sein, ganz nach Ansprüchen und materiellen Gegebenheiten des Vereins. Vielleicht aber führt der Weg des gemeinsamen Redens und Denkens auch ganz wo anders hin.

raumdings@pds – Spaziergang & Besuch

Freitag, 18:00 – 19:00

Vom Hereinspazieren, zu den großen, unkonventionellen Ideen für die Gebäude bis zur Koloniaküche und den kleineren Ideen für das leibliche Wohl, werden die Orte an denen die Workshops stattgefunden haben besucht und kurz das präsentiert, was in den vergangenen Stunden entstanden ist. Ein moderierter Spaziergang mit Agnes Peschta (LAMES, Kuratorin Free University) zum Abschluss und zum Austausch, sozusagen.

Historik-WalkTalk Sonnenpark

Freitag, 19:00 – 20:00 | Treffpunkt: Centrale

Gutshof, Mühle, Sensenschmiede, Pulverturm, Sägewerk, Holzschleiferei, Sägehärtewerk, Brücken, Parkanlage, Schrebergärten, Obstgarten, Schafstallungen und Weiden, Ackerland, 1000-Tulpen-Garten etc.

Waaas, das gab es alles früher schon einmal im Sonnenpark?

Macht euch mit Markus Weidmann-Krieger auf eine abenteuerliche Forschungsreise in die Vergangenheit und entdeckt mit alten Plänen und Bildern die Orte im Sonnenpark neu!

Bei den Spaziergängen können bis zu 20 Teilnehmer*innen mitgehen. Sollten mehr Leute Interesse haben, wird die Gruppe geteilt und ein zweiter Historik-WalkTalk findet im Anschluss statt : )

Markus Weidmann-Krieger ist Mitbegründer der Vereine LAMES und SONNENPARK und seit 1995 als Kultur- und Naturarbeiter tätig. Er entwickelte die Konzepte von parque del sol und dem Sonnenparkfest von der Pike auf, weiters ist er Pädagoge, landwirtschaftlicher Facharbeiter, Forstfacharbeiter, Vernetzer, Visualist, Schlagzeuger, Fotograf und Videofilmer. Seit 2002 widmet er sich intensiv der naturnahen Sonnenparkgestaltung, den Pflanzenpatenschaften, dem Erhalt und der Urbarmachung des gesamten Parks und war maßgeblich an der Entwicklung der Verträge mit der Stadt St. Pölten im Jahr 2018 beteiligt. Markus Weidmann-Krieger ist Obmann des Vereins Sonnenpark – Park der Vielfalt und arbeitet aktuell an unterschiedlichsten ökologischen und kulturellen Empowerment-Konzepten im Sonnenpark und darüber hinaus im Stadtraum St. Pöltens: Europäische Kulturhauptstadt 2024, StadtOase – auf dem Weg nach Smart Pölten (KLIEN, FFG), Klimaforschungslabor, Speisepilzkeller, Sonnenpark BASISgruppe.

Europaforum III: Die Europäische Dimension in St. Pölten

Samstag, 17:30 – 18:45 | Weißer Saal

Zum 3. Mal in Folge widmen wir uns beim Europaforum Fragenstellungen im Zusammenhang mit der Bewerbung für St. Pölten 2024. Im ersten Jahr (2017) haben wir mit Künstler*innen unterschiedlicher Hintergründe versucht die Europäische Dimension generell zu durchleuchten. Im Jahr darauf (2018) haben wir uns der Vernetzung der Österreichischen Bewerberstädte Dornbirn und Bad Ischl auf der Ebene der Protagonist*innen der freien Szene gewidmet. Heuer widmen wir uns gemeinsam mit den Gästen am Podium und dem geneigten Publikum konkret der Frage „Wieviel Europa steckt schon in St. Pölten?“

Die Stadt St. Pölten bewirbt sich als Kulturhauptstadt Europas 2024 und ist Mitten im Bewerbungsprozess. Diese Auseinandersetzung mit sich selbst wirft viele Fragen auf. Was ist das Europäische an St. Pölten, abseits des Leitspruchs „Mitten in Europa“? Welche Fragestellungen die unser Zusammenleben und Kulturverständnis in Europa betreffen, sind für diese Stadt in Zentraleuropa relevant? Mit dem Fokus auf Kunst und deren Einfluss auf die Gesellschaft wollen wir Ideen und Inputs generieren, wohin diese Reise führen kann und sollte. Dafür hat KulturhauptSTART St. Pölten Gäste aus allen Regionen der Welt, nah und fern auf das Podium geladen.

Mit: Renate Kienzl (freischaffende Dramaturgin, Autorin und Regisseurin), Wiebke Leithner (Geschäftsführerin der Wachaukultur Melk), Madi Piller (freischaffende Medienkünstler*in), Moderation: Verena Humer (KUPF OÖ),