Fuhrmannshof, STARTraum und LAMES stellen sich vor

Nicht nur die Gäste, sondern auch die drei besonderen Locations, die wir im Rahmen des Symposiums bespielen, wollen wir kurz vorstellen.

Fuhrmannshof

(ehem. Café Egon), Fuhrmannsgasse 15

Seit dem Jahr 2002 bietet der Fuhrmannshof mit seiner Anbindung an das ehemalige Musikcafe Egon eine großes Spektrum an Kulturveranstaltungen. Auch nach der Schließung des Kultlokals Ende 2018  hat nun der Kulturverein Fuhrmannshof die Bespielung übernommen. Der Verein bietet heuer ein breites Spektrum an Events wie Eventcooking, Puppentheater, DJ Lines, Konzerte, aber vor allem ein Forum des Austauschs, der Begegnung und Kommunikation – Urform jeglicher Kultur. In diesem Schicksalsjahr in mehrerer Hinsicht will der Fuhrmannshof Verein ebenfalls die Weichen für 2024 stellen. Unkonventionell und unkompliziert präsentiert sich der Verein seit seiner Gründung im März 2003 mit der ersten Obfrau Hanna Partaj und bietet somit eine bereichernde Plattform für Macher*innen und Gestalter*innen. In diesem Innenhof mit zentrumsnähe schlummert eine große Chance für die freie Szene St. Pöltens und deren Kinder. Es gilt dieses Potential zu nutzen und die Unabhängigkeit zu erhalten.

STARTraum im Löwenhof

Linzerstraße 16Öffnungszeiten/Journaldienste: Mi 16-18 Uhr und Fr 14-18 Uhr

Der STARTraum ist seit Sommer 2018 Dreh- und Angelpunkt der Plattform KulturhauptSTART St. Pölten. Mit den regelmäßig stattfindenden Journaldiensten wird dieser zum Ort des Austausches über Fragen, Visionen und Anregungen rund um die Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024. Darüber hinaus bietet der STARTraum Vereinen und Initiativen Raum für Besprechungen und Synergien an. Gleichzeitig ist er wichtiger Arbeits- und Schaffens-Platz der Plattform KulturhauptSTART und so werden auch regelmäßig die Türen geöffnet, um im Rahmen von Veranstaltungen in gemütlicher Hofatmosphäre gemeinsam zu diskutieren, sinnieren und zu feiern.  

LAMES im Sonnenpark

Der Kunst- und Kulturverein La Musique et Sun wurde 1999 gegründet. Mittlerweile wurde ein Natur- und Kulturpark geschaffen, der in seiner Vielfalt, Größe und Lage international Beachtung findet und von zwei Vereinen bespielt wird: von LAMES und Sonnenpark. LAMES arbeitet interdisziplinär und begreift sich als Bindeglied zwischen Ästhetischem, Bildender Kunst, Musik, Bildung, Natur und Menschen. Durch den Austausch verschiedenster Kunstrichtungen in kreativen Prozessen werden stetig neue Wege in der Kunst beschritten. LAMES ist ein Non-Profit-Verein. Der Großteil der mitwirkenden Künstler*innen und viele Supporter des Vereins stellen ihre Kreativität und Arbeitsenergie unentgeltlich zur Verfügung.

PODIUMSDISSKUSSION: Kooperation als Arbeitsmodell der Freien Szene

Freitag, 14. Juni 2019, 20:00 – Fuhrmannshof

Input von Michael Ziehl: Koproduktion durch Kooperation

Koproduktionen sind im Kulturbereich seit jeher üblich. In jüngster Zeit bekommt der Begriff auch in anderen Feldern Bedeutung, um zukunftsfähige Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Dafür sind Kooperationen von heterogenen Akteur*innen und Lernprozesse zwischen ihnen von zentraler Bedeutung. Doch was lässt sich aus diesen Prozessen für den Kulturbereich lernen?

Podiumsdiskussion

Eine Kulturhauptstadt sein – das bewegt und fordert viel, auch die freie Szene St. Pöltens. Ganz im Sinne der Kulturhauptstadt sollte Kooperation als Arbeitsmodell eine zentrale Rolle in der Kulturhauptstadt 2024 spielen. In der Podiumsdiskussion wollen wir daher darüber diskutieren, wie die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestmöglichst genutzt werden können: Was benötigt die Freie Szene und was die großen Player wie Kulturinstitutionen, die Kulturhauptstadtmacher*innen oder die Kulturpolitik, um eine fruchtbare Zusammenarbeit voranzutreiben? Und was können wir dabei von anderen Kulturhauptstädten und Regionalentwicklungsprozessen lernen?

Mit: Jakob Redl/Büro St. Pölten 2024, Nicoletta Blacher/Kreative Allianz, Karin Huber-Heim/ FuturAbility, Andreea Iager-Tako/Kulturzentrum Ambasada, Casa PLAI, Klaus-Michael Urban/KulturhauptSTART

Moderation: Klemens Pilsl (KUPF OÖ)




Kulturwanderung & Symposium-Abschlussfest

Kulturwanderung

Samstag, 15. Juni 2019, 19:00 – Treffpunkt: STARTraum im Löwenhof

hosted by KulturhauptSTART

Die Tour beginnt im STARTraum/Löwenhof, endet im Sonnenpark und führt dazwischen an verschiedene Orte der freien Kulturlandschaft in St. Pölten – vom frisch bezogenen Hackerspace über den kürzlich gegründeten Undergroundclub bis zum etablierten freien Theater. Wir begegnen den vor Ort wirkenden Menschen und hören von ihren Ideen und Herausforderungen, auch in Bezug auf die Bewerbung für 2024.

Symposium-Abschlussfest

Samstag 15. Juni 2019, 20:00 – Sonnenpark

curated by Andi Fränzl, Programmentwicklungs Team / Büro 2024, in Kooperation mit KulturhauptSTART

Programm: „Realraum“ – Summery / Live-Acts & DJ Line / Poetry / Performance / Visuals

Rodrigo Martinez Rivas von der Brunnenpassage

Der Freiwilligenkoordinator der Brunnenpassage Wien Rodrigo Martinez Riva hält einen Vortrag über Methoden der Freiwilligenarbeit.

Rodrigo Martinez Rivas

Rodrigo Martinez Rivas studierte in Mexiko Dramatische Literatur und Theater mit dem Schwerpunkt Bühnenregie, in Wien absolvierte er die Universität für angewandte Kunst der Bühnen- und Filmgestaltung. Er hat an verschiedenen Theaterprojekten, Performances und künstlerischen Installationen in Wien und Mexiko mitgearbeitet. Derzeit konzentriert sich seine Tätigkeit auf die aufstrebenden und alternativen Formen zeitgenössischer Kunst. Teilzeit arbeitet er als Licht- und Bühnengestalter in den verschiedenen Theater- , Konzert- und Performanceproduktionen der Brunnenpassage. Seit 2017 leitet er das Team der Freiwilligen Mitarbeiter*innen der Brunnenpassage.

Freiwilligenarbeit & Diversität. Einblicke und Methoden am Beispiel der Brunnenpassage Wien  

Freitag, 14. Juni 2019, 14:45 – Fuhrmannshof

In diesem Vortrag gibt der Freiwilligenkoordinator Rodrigo Martinez Rivas Einblick in die spezifischen Arbeitsweisen und Methoden der Freiwilligenarbeit der Brunnenpassage. Es sind dort derzeit 38 Freiwillige Mitarbeiter*innen tätig. Neben der Erläuterung der Tätigkeitsbereiche und Arbeitsstrukturen (Stammtische, Fortbildungen), werden auch Herausforderungen dargelegt. Es ist Raum für Fragen und Diskussion eigener Arbeitskontexte vorgesehen.

Andreea Iager-Tako erzählt über Timișoara 2021

Die rumänische Stadt Timișoara ist Kulturhauptstadt Europas 2021. Andreea Iager-Tako wird vom Bewerbungsprozess und der Umsetzung aus Sicht der freien Szene erzählen!

Andreea Iager-Tako

Andreea Iager-Tako ist Mitbegründerin des zu 100% von Ehrenamtlichen getragenen PLAI-Festival sowie des ersten sozio-kulturellen Unternehmens in Rumänien AMBASADA. Sie studierte Psychologie und arbeitete im Marketing-Bereich. Seit 2006 organisiert sie unterschiedliche Communities, motiviert Ehrenamtliche und baut Kooperationen auf, mit dem Ziel gemeinsam die Wirkung der jeweiligen Arbeit zu verstärken. Mit der festen Überzeugung, dass jede Person Verantwortung trägt, um die Welt zu einer besseren zu verändern, arbeitet sie daran die Kapazitäten der lokalen Community zu erweitern und zu fördern – regional als auch global.

LECTURE: Working for the vision of 2021

Freitag, 14. Juni 2019, 16:00 – Fuhrmannshof

Andrea Iager-Tako berichtet von der unabhängigen Grassroots-Organisation PLAI und fokussiert sich dabei auf die Möglichkeiten ehrenamtlicher Arbeit innerhalb eines sozialen Unternehmens. Ein weiterer Fokus wird auf Timișoara als Kulturhauptstadt Europas 2021 liegen: Iager-Tako wird davon berichten, welchen Einfluss hatte Ausschreibungsprozess auf den unabhängigen Kulturverein hatte und wie der Umsetzungsprozess bis dato verläuft.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

WORKSHOP: People’s organization

Samstag, 15. Juni 2019, 09:30 – LAMES

Im Workshop erkundet Andreea Iager-Tako gemeinsam mit den Teilnehmenden alternative Organisationsformen. Dabei wird das Spannungsverhältnis von Ehrenamt und bezahlter Arbeit ebenso thematisiert wie die Partizipation von Community und Stakeholders und die Frage, wie diese Themen Organisationsstrukturen beeinflussen können.

Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten.

Crowdfunding-Workshop mit Wolfgang Gumpelmaier-Mach

Alternative Finanzierungsmodelle sind zentral für Kulturschaffende, die außerhalb von institutionellen Strukturen arbeiten. Daher beschäftigen wir uns nicht nur in einem Vortrag von Hannes Mayrhofer (Kulturvernetzung Niederösterreich) mit dem Thema Crowdfunding, sondern können im Rahmen eines Workshops auch auf das Wissen des Crowdfunding-Experten Wolfgang Gumpelmaier-Mach zurückgreifen!

Wolfgang Gumpelmaier-Mach

Wolfgang Gumpelmaier-Mach ist selbstständiger Digital Media Consultant und beschäftigt sich seit 2009 intensiv mit dem Thema Crowdfunding. Seither hat als Crowdfunding-Berater über 50 Projekte aktiv begleitet und mehrere eigene Projekte auf diese Weise erfolgreich finanziert. Er betreibt das Beratungs- und Infoportal www.Crowdfunding-Service.com sowie den monatlichen Crowdfunding-Newsletter und forscht am Institut für Kommunikation in Sozialen Medien zum Thema Crowdfunding. Außerdem ist er für die CREATIVE REGION Linz & Upper Austria aktiv und moderiert dort u.a. die digitale Talkreihe WE ARE SO im Ars Electronica Center. Außerdem ist für die Online Marketing Agentur Pulpmedia als Online-PR Manager tätig und hat gemeinsam mit Freunden 2016 die Adressbuch-App swync entwickelt.

WORKSHOP: Crowdfunding für Kulturprojekte

Samstag, 15. Juni 2019, 09:30 – STARTraum

Im Workshop gibt der Crowdfunding-Experte Wolfgang Gumpelmaier-Mach einen Einblick in die Möglichkeiten von Crowdfunding. Er beantwortet unter anderem folgende Fragen: 

  • Wie funktioniert Crowdfunding? 
  • Welche Arten von Crowdfunding gibt es? 
  • Welche Plattformen gibt es? 
  • Was bringt Crowdfunding? 
  • Wie wird meine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich? 
  • Welche Best Practices gibt es im Kulturbereich? 

Ziel des Workshops ist es, dringende Fragen im Zusammenhang mit Crowdfunding beantwortet zu bekommen, erste Ideen für die eigene Kampagne zu sammeln und vor allem sich mit anderen Kulturschaffenden zu vernetzen.

Hannes Mayrhofer gibt Einblicke in erfolgreiche Crowdfunding-Projekte

Auch einen Vertreter der Kulturvernetzung Niederösterreich können wir als Vortragenden bei unserem Symposium begrüßen.

Hannes Mayrhofer

Hannes Mayrhofer ist ehrenamtlicher Kulturarbeiter bei diversen Kulturinitiativen in Nieder- und Oberösterreich und Musiker in verschiedenen Formationen. Er arbeitet seit 2001 für den Verein Kulturvernetzung Niederösterreich und ist dort als Viertelsmanager für die Beratung von Kunst- und Kulturprojekten aus dem Mostviertel, sowie unter anderem für das Spezialthema Crowdfunding zuständig.

LECTURE: „Crowdfunding – Erfolgreiche Projekte aus Niederösterreich”

Freitag 14. Juni 2019, 13:45 – Fuhrmannshof

Crowdfunding ist für viele Kunst- und Kulturprojekte eine sehr interessante Finanzierungsmöglichkeit, aber nicht nur: Crowdfunding leistet mehr als nur Geld zu lukrieren. Mit einer Kampagne tritt man in Kontakt mit Menschen, die bereit sind, Geld in ein Projekt zu investieren, um damit zu seiner Realisierung beizutragen. Eine Crowdfunding-Kampagne hilft bei der Projektplanung, unterstützt Marketing und Werbung, und kann auch gezielt als Instrument zur Kundenbindung eingesetzt werden. Hannes Mayrhofer präsentiert Beispiele und Erfahrungen von erfolgreichen Crowdfunding-Projekten aus dem Kunst- und Kulturbereich, die vom Verein Kulturvernetzung NÖ in den letzten Jahren beraten und begleitet wurden.

Audience Development mit Susanne Wolfram

Susanne Wolfram ist beim Symposium mit einem Workshop zum Thema „Audience Development“ dabei!

Susanne Wolfram

Susanne Wolfram ist Veranstalterin, Dramaturgin und Kulturvermittlerin. Sie forscht und lehrt an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft – unter anderem am Institut für Kulturkonzepte, an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität Wien.

WORKSHOP: „Audience Development. Neues Publikum finden und binden.“

Samstag, 15. Juni 2019, 13:00 – STARTraum

Publikum verändert sich unter anderem durch Faktoren wie das Hinzukommen neuer kultureller Traditionen und Rezeptionsgewohnheiten, durch Überalterung der Bevölkerung und durch neue Herausforderungen im Bildungssystem. „Audience Development“ setzt ebendort an und zielt auf die strategische Gewinnung neuen Publikums für Kultureinrichtungen ab. Kulturbetriebe passen ihre Angebote laufend an den gesellschaftlichen Wandel an und bemächtigen sich Strategien aus der autonomen Kulturarbeit und der soziokulturellen Arbeit. Welche Möglichkeiten haben aber freie Initiativen und Formate der Subkultur, um neues Publikum zu gewinnen? Im Workshop durchleuchtet Susanne Wolfram den Zugang institutionalisierter Kulturbetriebe, zeigt Barrieren von Kulturnutzung auf und erarbeitet mit den Teilnehmer*innen Strategien zur Erreichung neuer Publikumsschichten. Gemeinsam mit Wolfram analysieren die Teilnehmenden die Motive der Nicht-Nutzer*innen von Kulturangeboten und erschließen über Key-Work und Co-Creation neue Wege, um Publikum zu finden dauerhaft zu binden.

Lectures und Workshops von Nicoletta Blacher und Severin Halder

Wir dürfen noch zwei weitere Gäste vorstellen: Nicoletta Blacher & Severin Halder!

Nicoletta Blacher

Nicoletta Blacher ist Leiterin von Kreative Allianz e.U – Kulturberatung & Diversity Management. Sie beschäftigt sich mit den Themen Kultur- und Kreativwirtschaft, Kooperationsmodelle sowie regionale Kultur- und Bildungslandschaften. Von 2005 bis 2011 war sie Direktorin des Ars Electronica Center Linz. Zudem arbeitet sie an künstlerischen Großprojekten im öffentlichen Raum, an temporäre Architekturen und Communitybuilding. An der Universität für Angewandte Kunst in Wien lehrt sie am Institute of Art Sciences and Art Education.

WORKSHOP: „Wandeln in Kulturorganisationen“

Samstag, 15. Juni 2019, 16:00 – LAMES

Der Workshop thematisiert Organisationskulturen und Wirkungsfelder von Kulturvereinen, die sich im Spannungsfeld von Projektorientierung und Gestaltung von Kontinuitäten (Infrastrukturen, Dienstleistungen, Finanzierungsmodelle, etc.) befinden. Mit Blick auf die Kulturstrategie St. Pölten 2030 fragt Nicoletta Blacher nach Potentialen und Voraussetzungen von Kulturvereinen entlang der strategischen Leitlinien und Visionen. Nach einem kurzen Input zu möglichen Themenfeldern und internationalen Praxismodellen werden in Abstimmung mit den Teilnehmenden zwei Beispiele vertiefend behandelt.  

Severin Halder

Severin Halder ist Mitbegründer von Allmende-Kontor (Gemeinschaftsgarten auf dem Berliner Tempelhofer Feld und Vernetzungsstelle für urbane Landwirtschaft) sowie Teil des Bildungskollektivs organgotango. Er ist seit vielen Jahren aktiv als Aktionsforscher im Bereich urbane Landwirtschaft und publizierte das Buch „Gemeinsam die Hände dreckig machen – Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen“ (transcript Verlag, Bielefeld).

LECTURE: „Ein weites Feld voller Träume einer anderen Welt – Das Tempelhofer Feld und der Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten zwischen gelebter Gemeingut-Utopie und umkämpftem Freiraum“

Freitag, 14. Juni 2019, 17:00 – Fuhrmannshof

Severin Halder stellt in seinem Vortrag den Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten sowie das Tempelhofer Feld vor, beides Best-Practice-Beispiele für Grün- und Freiraumnutzung im urbanen Raum. Diese Nutzungsaktivitäten bettet Severin Halder in seine Aktionsforschung zu urbaner Landwirtschaft ein und bespricht anhand der Beispiele Partizipations- und Entwicklungsmöglichkeiten der Organisationsformen. Ein Teil des Vortrags wird auch Allmende-Kontor als Berliner Vernetzungsstelle sowie die Überscheidungen mit dem Bildungskollektiv orangotango und der dortigen Kartierungsarbeit im Kontext von Solidarität und Kooperation urbaner Gärten thematisieren.

WORKSHOP: „Früchte und Widersprüche in urbanen Gärten – Praktische Tips, kritische Fragen und erheiternde Geschichten aus den städtischen Gärten dieser Welt“

Samstag, 15. Juni 2019, 13:00 – LAMES

Urbane Gärten handeln ökologisch, entwickeln alternative Ökonomien und fördern das nachbarschaftliche Miteinander. Urbane Gärten sind also Orte, die uns helfen können, eine ökologische und solidarische Gesellschaft zu gestalten. Severin Halder wendet sich in seinem Workshop an alle urbanen Gärnter*innen und jene, die Lust darauf haben einen Gemeinschaftsgarten zu gründen und fragt dabei nach Potentiale, Grenzen und Stolperfallen von urbanen Gemeinschaftsgärten.